Die Schlagzeilen zum Song "Glorious" haben sich Cascada sicherlich ein wenig glorreicher vorgestellt. Denn sofort nachdem klar wurde, dass die Band rund um Frontfrau Natalie Horler (31) zum Eurovision Song Contest nach Malmö fahren würde, um Deutschland zu vertreten, hagelte es Kritik. Die Melodie erinnere doch stark an den Hit von Vorjahresgewinnerin Loreen (29). Jetzt wird offiziell geprüft, ob es sich um ein Plagiat handelt.

Bisher gab zur Thematik noch kein Statement von Loreens Seite. Bis jetzt, denn nun melden sich die Produzenten von "Euphoria" zu Wort. Gegenüber Bild erklären sie: „Wir haben uns den Song angehört und konnten in der Tat erkennen, dass sich 'Cascada' von unserem Song, sagen wir mal, inspirieren lassen hat. Wenn die deutschen Verantwortlichen in der Tat glauben, das es sich bei ihrem Song um ein Plagiat unseres Songs handelt könnte, dann sollen sie das überprüfen, das ist ihr gutes Recht. Pop-Songs sind sich in der Regel aber immer ähnlich.“ Von Anfeindungen oder gar Feindseligkeit gibt es allerdings keine Spur „Wir fühlen uns auf alle Fälle geehrt. Für uns ist das aber kein Plagiat. Wenn man sich nun die Komposition in einem Wellendiagramm anschauen würde, würde man fest stellen, dass 10 000 Pop-Songs einen ähnlichen Verlauf haben.“ Worte, die sicherlich wie Balsam auf der Seele der gebeutelten Band wirken dürften. Wenigstens muss Cascada sich nicht auf ein Vorgehen seitens der angeblichen Plagiats-Opfer gefasst machen.

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