Die "Tagesschau" ist mehr als nur eine Sendung der ARD, sie ist geradezu eine Institution. Normalerweise kommt seit 60 Jahren jeden Tag im Rahmen des "Morgenmagazins" um 8 Uhr der Nachrichtenüberblick - wie gesagt, normalerweise. Denn heute fiel die Sendung aus!

Zunächst war unklar, weshalb es zu dieser Panne kam. Es hieß, man könne sich vorerst nicht äußern. Mittlerweile hat der Norddeutsche Rundfunk eine Stellungnahme herausgeben, die klar macht, dass es sich leider um mehr als einen technischen Fehler handelte. "Unmittelbar vor der 8-Uhr-Sendung war eine für den Sendeablauf unverzichtbare Mitarbeiterin kollabiert. Dies machte eine ärztliche Erstversorgung im Regieraum von ARD-aktuell in Hamburg erforderlich." Das letzte Mal, dass es zu einem Ausfall kam, war vor rund zehn Jahren. "Damals war an einem Sonntagmorgen ein Verteiler für die öffentliche Stromversorgung in der Nähe des ARD-Aktuell-Studios bei Bauarbeiten beschädigt worden", wird in der Mitteilung erläutert.

Die Zuschauer des "Morgenmagazins" wurden darauf hingewiesen, dass es die gewohnte Schalte zur "Tagesschau" ausnahmsweise nicht geben würde. Die besagte Mitarbeiterin wurde zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. "Wir wünschen ihr alles Gute", so Dr. Kai Gniffke, Chefredakteur der ARD. Dem können wir uns nur anschließen.

NDR/Dirk Uhlenbrock
NDR
NDR/Dirk Uhlenbrock


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