Es sah alles so aus, wie in einem Hollywoodfilm, doch Karim Maataoui (38) befand sich nicht etwa versehentlich an einem Filmset, als er sich plötzlich inmitten einer Schießerei wiederfand, sondern an einem realen Tatort.

Gestern Vormittag versetzte ein mutmaßlicher Amokläufer die Menschen an der Hamburger Reeperbahn in Angst und Schrecken. Der 48-jährige Erwin H., der Gast in einer Kneipe war, drohte plötzlich öffentlich damit, sich umzubringen. Tatsächlich stellte sich heraus, dass er eine Waffe mit sich trug. Der Wirt alarmierte die Polizei, doch als die Spezialeinheit anrückt, ist Erwin schon wie von Sinnen. Er stürmte den Streifenwagen mit gezogener Pistole entgegen, hielt sich die Waffe gegen den Kopf. Die Beamten befürchteten, dass der Mann auf der Reeperbahn einen Amoklauf starten könnte. Als der Bewaffnete tatsächlich abfeuern wollte, löste sich glücklicherweise kein Schuss. Mit Worten allein lässt sich der Mann nicht beruhigen, zielte stattdessen weiterhin auf alle umliegenden Personen, weshalb die Polizei entschied, ihn mit gezielten Schüssen außer Gefecht zu setzen.

Dieses Szenario hat der Ex-Touché-Sänger live miterlebt. Er wollte ein Paket bei der Poststelle abholen und befand sich damit zur falschen Zeit am falschen Ort. Der Musiker beschreibt sein Horror-Erlebnis folgendermaßen: "Heftig - habe gerade die erste Schießerei in meinem Leben erlebt... Ich wollte eigentlich nur zur Post ein Paket abholen - es endete mit 25 Polizisten, die einen bewaffneten Mann mit mehreren Schüssen niedergestreckt haben. Das Adrenalin in mir wird wohl 2-3 Jahre halten. Mir geht es gut", schriebt er auf seiner Facebook-Seite und stellte Fotos der Polizieeinsatzes online. Es stellte sich im Übrigens heraus, dass der mutmaßliche Amokläufer eine Gaspistole bei sich trug. Er wurde festgenommen und in ein Krankenhaus gebracht.

AEDT/WENN.com
Facebook / Karim Maatoui
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