"Stress ohne Grund"? Rapper Bushido (34) steht zurzeit heftig in der Kritik und das eindeutig nicht ohne Grund. In seinem neuen Song provoziert der Musiker mit gewaltverherrlichenden Texten und offenen Drohungen gegen Politiker. Im Zentrum seiner Hass-Botschaften stehen besonders Grünen-Vorsitzende Claudia Roth (58) und FDP-Politker Serkan Tören (40), die bekanntlich keine Bushido-Sympathisanten sind.

Für Zeilen wie "Ich will, dass Serkan Tören jetzt ins Gras beißt", "Du Schwuchtel wirst gefoltert" und "Ich schieß auf Claudia Roth und sie kriegt Löcher wie ein Golfplatz" schämt sich der Rapper aber überhaupt nicht. Im Interview mit N24 hat Bushido nun erstmals Stellung zu seinem Musik-Video genommen, das im Internet bereits gesperrt wurde. Und anstatt sich von seinen Äußerungen zu distanzieren, verteidigte er seine Texte. "Ich würd' mich jetzt hier auf keinen Fall entschuldigen", sagte der 34-Jährige. Auch einen Aufruf zur Gewalt könne er in seinem aktuellen Video nicht erkennen. "Wenn ich überhaupt schieße, dann mit Wörtern und mit nichts anderem." Dass seine Hörer die harten Textzeilen aber ganz anders aufnehmen könnten, ist für Bushido nicht denkbar - er ist der Überzeugung, jeder Rap-Fan wüsste, was er mit seinen Songs ausdrücken will und wie man damit umzugehen habe.

Den richtigen Umgang mit "Stress ohne Grund" hat scheinbar Berlins Bürgermeister Klaus Wowereit (59) gefunden. Auch er bekam Bushidos Anfeindungen zu spüren und wurde mit der Passage "Du wirst in deinen A**** gef**** wie Wowereit" ebenfalls in dem Song erwähnt. Der Politiker hat nun Anzeige gegen den Rapper erstattet, der 2011 mit dem Integrations-Bambi ausgezeichnet wurde.

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BushidoActionpress/Thomas Meyer
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