Wenn Simon Gosejohanns (37) neue Show "Antisocial Network" ein Erfolg wird, dürfte der Comedy-Star die Fanbase seines Facebook-Auftritts weiter vergrößern - auf eine neue Jubiläums-Zahl: Simon steht kurz davor, bei Facebook die 500.000-Fans-Grenze zu durchbrechen. Regelmäßig postet er nach dem Motto "6 aus 49" ohne großen Filter Lustiges und weniger Lustiges - was letztlich was ist, weiß Simon nicht.

Mit allen Konsequenzen. Als er beim jüngsten Hochwasser auf einer vom Wasser umspülten Bank am Rhein saß und das mit den nicht so weisen Worten "Scheiße, eingepennt" kommentierte, gab es bei Facebook einen Shitstorm. Gegenüber DWDL hat Simon verraten, wie er sein Leben als (Anti-)Social Networker sieht. "Til Schweiger hat mal gesagt, das Internet sei ein negatives Medium. Da muss ich ihm leider recht geben", sagt er. "Negative Kommentare funktionieren deutlich besser als positive."

Das Risiko einer Wut-Welle sei immer da. "Vor allem wenn man in Deutschland einen Witz macht. Gerade bei den jungen Leuten ist der erhobene Zeigefinger wieder ein ganz großes Ding. Da glaubt man manchmal nicht, dass wir in einer Demokratie leben", sagt er, stellt aber auch klar: "Ich möchte die Leute mit meinen Kommentaren nicht verletzen. Aber es kann natürlich passieren, dass ich der einzige von 480.000 bin, der über einen Witz lacht." Und dann, Simon? "Wäre natürlich blöd, aber die Scheiße muss man dann fressen."

Simon Gosejohann beim Comedy Award 2019
Getty Images
Simon Gosejohann beim Comedy Award 2019


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