Eigentlich hatte Nikkole Paulun das Mitgefühl und die Unterstützung zahlreicher Menschen auf ihrer Seite. Auf dramatische Weise hatte sie ihr ungeborenes Kind im achten Monat verloren und tot zur Welt gebracht - das behauptet die einstige 16 And Pregnant-Teilnehmerin zumindest. Sobald die 19-Jährige ihre Geschichte öffentlich gemacht hatte, gab es starken Gegenwind von Samantha Diggs, einer ehemaligen Freundin der jungen Mutter. Sie hatte behauptet, Nikkole würde lügen und hätte sowohl ihre zweite Schwangerschaft als auch die Totgeburt erfunden. Für diese Anschuldigungen wurde sie schlimm bedroht, doch inzwischen gibt es immer mehr Hinweise, die Sams These bestätigen.

Neben der Tatsache, dass Samantha immer noch an ihren Aussagen festhält, scheinen auch die Krankenhaus-Dokumente nicht ganz wasserdicht zu sein. Um den Tod ihres Babys zu beweisen, hatte die 19-Jährige Details ihres Klinik-Aufenthalts anhand einer Rechnung belegt. Was zuerst als Beweis galt, könnte nun aber zu dem Schlüssel werden, der Nikkole als Betrügerin entlarvt. Einen Hinweis postete Sam via Twitter, einen Schnappschuss der Geburtsdaten von Nikkoles erstem Sohn. Das Zimmer, in dem Lyle auf die Welt kam, hatte die Nummer 313 - angeblich hat auch die Totgeburt in genau diesem Raum stattgefunden. Purer Zufall oder ein klares Indiz für den Täuschungsversuch? Außerdem fehlt der Krankhausrechnung ein kleines, aber feines Detail. Nikkole hatte behauptet, dass während einer Ultraschall-Untersuchung festgestellt wurde, dass bei ihrem Baby keine Herztöne festzustellen waren. Ein Ultraschall soll in der Auflistung der Behandlungen aber fehlen!

Außerdem hatte Samantha mehrmals versucht, Nikkole dazu zu bringen, endlich die Wahrheit ans Licht zu bringen. Ihre Reaktion darauf lautete: "Shut the fuck up!" Ist das die Reaktion einer trauernden Mutter, die mit den unerhörten Unterstellungen kämpft oder die Aussage eines Mädchens, das verzweifelte Angst um sein Image hat, wenn der Schwindel auffliegt?

Auch hier kann nicht gesagt werden, ob die Chat-Protokolle nicht gefälscht wurden und es sich bei dem Foto aus dem Krankenzimmer um ein Original handelt. Nikkole kämpft indes weiter um Gehör und betont, dass ihr Schicksal komplett wahr ist: "Ich kann einfach nicht verstehen, wie jemand, der miterlebt hat, was ich durchmachen musste, mir so etwas antun kann", sagte sie gegenüber Radar Online.

Twitter / Samantha Diggs
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Twitter / Nikkole Paulun


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