Lena Dunham (27) hat mit der Serie Girls einen wirklichen Volltreffer gelandet. Die Serie ist unverblümt, ehrlich und man merkt - auch wenn manchmal dick aufgetragen wird -, dass sie mitten aus dem Leben greift. Das liegt wohl daran, dass Lena Dunham die HBO-Serie nicht nur erschaffen und geschrieben hat, sondern auch Regie führt und die Hauptrolle spielt. Sie hat dadurch alle Mittel wirklich lebensnahe Geschichten zu erzählen.

Allerdings trifft Lena mit ihrer Vision nicht jedermanns Vorstellung. Das beweist der Ausstieg von Christopher Abbott, der in der Serie Charlie, den Freund von Marnie, gespielt hat. Im April verkündete der Schauspieler völlig überraschend, dass er "Girls" verlassen werde - es wurde gemunkelt, dass es Meinungsverschiedenheiten mit der Regisseurin gab. Was genau der Grund war, erzählte Christopher nun der New York Times im Interview.

"Die Welt, über die Lena geschrieben hat, ist sehr real, vor allem in New York", sagte er. "Aber ich konnte mich damit persönlich einfach nicht identifizieren. Es ist nicht so, dass ich nur Rollen spiele, die ich auch im Alltag kenne, aber es ist einfach befriedigend, wenn man etwas spielt, das für einen gut nachvollziehbar ist."

Die Handlung von "Girls" war für ihn also nicht sonderlich nachvollziehbar, was schade ist, da Charlie ein wesentlicher Bestandteil der Serie war.

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Ivan Nikolov/WENN.com
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