Alle lieben Boo! Den kleinen flauschigen zuckersüßen Wuschel-Hund muss man einfach mögen. Dachten wir zumindest bisher. Doch Hundeprofi Martin Rütter (43) belehrte uns heute Abend bei "Die tierischen 10" eines besseren. Angesprochen auf das kleine Wollknäuel, welches sogar schon ein [Artikel nicht gefunden], erklärte er: "Auch auf die Gefahr hin, dass mir jetzt acht Millionen Facebook-Fans schreiben: Der ist doch scheiße!" Allerdings meint er damit natürlich nicht das Hündchen selbst, sondern viel mehr den Umgang mit ihm. "Ich finde, die Leute brauchen einen natürlichen Zugang zu Tieren und Hunden", erklärt Rütter und das gehe nicht, indem die oberste Priorität sei, ihnen lustige Kleidchen anzuziehen.

"Ich möchte einen natürlichen Zugang zu Tieren haben und nicht das Gefühl vermitteln 'Super, dem kann man die Haare frisieren und ein Höschen anziehen.'" Gerade Kinder würden so völlig vergessen, wie Tiere in ihrer natürlich Umgebung eigentlich aussehen. "Ich habe da so Bauchschmerzen mit, dass wir in einer Gesellschaft leben, in der die Kinder gar keine Tiere mehr kennen." Gerade an Boo würde man das verzerrte Bild erkennen, was viele heutzutage von Hunden hätten und der Fachmann findet: "Das ist doch nicht mehr normal!"

Martin Rütter bei der Bambi-Verleihung 2019
Getty Images
Martin Rütter bei der Bambi-Verleihung 2019


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