Im Oktober gaben die Lostprophets bekannt, sich als Band voneinander trennen zu wollen, da ihr Front-Sänger Ian Watkins (36) unter dem Verdacht stand, mehrere Kinder vergewaltigt und sogar Babys misshandelt zu haben. Nachdem er vor dem zuständigen Gericht in Cardiff zunächst beteuert hatte, unschuldig zu sein, hat der 36-Jährige nun mehrere Sexualdelikte und zwei versuchte Baby-Vergewaltigungen gestanden.

Der Lead-Sänger der nunmehr getrennten Band hatte sich vor Gericht wegen 24 verschiedenen Vergehen verantworten müssen - jedes einzelne davon betraf den Missbrauch von Kindern. Nachdem nun einschlägiges Video-Beweismaterial aufgetaucht ist, welches die zuständigen Richter planten, in den nächsten Tagen anzusehen, hat Watkins sich in 11 dieser Fälle für schuldig bekannt. Auf einem der Videos soll laut The Guardian zu sehen sein, wie der Musiker ein einjähriges Baby missbraucht, der Mitschnitt eines Webcam-Chats zeigt zudem, wie er eine Frau dazu ermutigt, ihr eigenes Kind zu misshandeln. Watkins beteuert jedoch, keine Erinnerungen an diese Ereignisse mehr zu haben: Er habe zu diesem Zeitpunkt unter Drogeneinfluss gestanden.

In Watkins' persönlichem Besitz fand die Polizei anschließend Kokain und Crystal Meth. Zudem gelang es, die Inhalte seines persönlichen Computer einzusehen: Dort fanden die Behörden weiteres belastendes Material in Form von kinderpornografischen Fotografien und Filmen. Staatsanwalt Christopher Clee bezeichnete Watkins infolge als "entschiedenen und engagierten Pädophilen". Welche Strafe den ehemaligen Erfolgsmusiker nun erwartet, hat das Gericht noch nicht entschieden.

WENN
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Jenny Potter/ WENN.com
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