Es sollte DAS russische Weihnachtswunder werden: Putin kündigte an, die inhaftierten Mitglieder der Punk-Band Pussy Riot zu begnadigen.

Heute früh durfte Maria Aljochina Medienberichten zufolge bereits als Erste das Gefängnis nördlich von Moskau verlassen. Später am heutigen Tage soll dann auch Nadeschda Tolokonnikowa (24), die sich in einem sibirischen Gefängnis-Krankenhaus befindet, in die Freiheit entlassen werden. Für die Putin-Kritikerinnen, die eigentlich zu zwei Jahren Haft verurteilt waren, steht fest, dass es sich bei der Begnadigung um eine reine PR-Aktion von Wladimir Putin (61) handelt.

Maria Aljochina äußerte sich gegenüber dem unabhängigen russischen Fernsehsender Doschd wie folgt über ihre Freilassung: "Ich glaube nicht, dass das eine Begnadigung ist, es ist eine Profanierung. Es ist keine humanitäre Handlung, sondern ein PR-Trick." Die junge Frau machte sich sofort auf den Weg zum Komitee gegen Folter, um von dort Telefonate zu führen.

Grundlage für die Begnadigungen ist ein neues Gesetz, das Russland am 19. Dezember verabschiedet hat, demzufolge auch die inhaftierten Umweltschützer von Greenpeace freigelassen werden sollen.

REUTERS / Tatjana Makejewa
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