Wer sein Geld als Porno-Star verdient, hat es nicht unbedingt leicht, so viel ist sicher. Ganz abgesehen davon, wie so manch einer unter den Mitmenschen dieser beruflichen Laufbahn generell gegenübersteht, sollte aber zumindest eine Bank diese Kunden behandeln wie alle anderen auch, die ihr Geld mit etwas alltäglicheren Berufen verdienen. Die "Chase"-Bankengruppe sieht das aber offensichtlich nicht so: Wie nun bekannt wurde, sind hunderte von Porno-Stars schriftlich darauf hingewiesen worden, ihre Konten würden bald aufgelöst - unbegründet.

Wie Fox News ein entsprechendes Rundschreiben der Finanzgruppe zitiert, werden die Konten der Betroffenen am 11. Mai aufgelöst werden. "Vertraglich haben Sie zugestimmt, dass wir Ihr Konto jederzeit auflösen können, ohne Vorankündigung und ohne Begründung", schreibt die Bank. Eine Betroffene dieser Aktion: Teagan Presley (28). Bereits seit 2003 ist die 29-Jährige im Business aktiv, mittlerweile hat sie mit ihrem Ehemann ein eigenes Unternehmen gegründet und ist beruflich sehr erfolgreich. Ihre Vermutung ist, wie sie gegenüber XBiz News erklärte, dass die Bank ihr Konto aufgrund ihrer Tätigkeit auf Eis gelegt hätte: "Ich habe sie angerufen und sie sagten mir, da ich eine öffentliche Person bin und bekannt ist, was ich tue, lösen sie mein Konto auf."

Wie viele Arbeitnehmer aus der Porno-Industrie betroffen sind, ist unbekannt. Jedenfalls wurden die meisten völlig unvorbereitet vom Schritt des Geldinstituts getroffen. Dieses räumte ihnen lediglich noch die Möglichkeit ein, ihre Konten vor dem anberaumten Termin im Mai selbst aufzulösen.

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