Am meisten ist die deutsche Rockband Scorpions wohl immer noch für den unverwüstlichen Ohrwurm "Wind of Change" bekannt, der 1990 als Hymne der deutschen Wende weltweit berühmt wurde. Jetzt kommt allerdings eine weniger rühmliche Nachricht von der alteingesessenen Rockgruppe aus Hannover.

Demnach soll der Schlagzeuger der Band, der gebürtige US-Amerikaner James Kottak, in Dubai im Gefängnis sitzen. Der Grund: anstößiges Benehmen. Was ist geschehen? Wie die Huffington Post berichtet, soll James laut Medienberichten in den Vereinigten Arabischen Emiraten zu der einmonatigen Haft verurteilt worden sein, weil er Muslime beleidigt, den Mittelfinger gezeigt und in betrunkenem Zustand gepöbelt haben soll, als er sich wegen eines Zwischenstopps am Flughafen in Dubai aufhielt. Höhepunkt des "Auftritts": James soll seine Hose herunter gezogen und sein blankes Hinterteil präsentiert haben. Sein Anwalt dementierte das inzwischen: James habe nicht vorgehabt, eine unanständige Handlung zu begehen, sondern der Öffentlichkeit nur seine Tätowierung auf dem Rücken präsentieren wollen... Offenbar fand der Vorfall bereits am 3. April statt, als der 51-Jährige auf dem Weg von Russland in das Königreich Bahrain war. Dort wollten die Scorpions bei einem Formel 1-Rennen auftreten, zu dem James dann nicht erschien.

Beim Auftakt ihrer "Scorpions MTV-Unplugged Live 2014"-Tour am Dienstagabend in München musste die Band noch immer ohne ihren Drummer auskommen. Statt am Schlagzeug zu sitzen, stand James an diesem Tag in Dubai vor Gericht. Der Musiker soll zugegeben haben, alkoholisiert gewesen zu sein, jedoch stritt er die anderen Vorwürfe ab. Bis jetzt hat das Management der Scorpions die Meldung noch nicht bestätigt. Aus der Haft müsste James demnächst schon wieder entlassen werden, da seine Untersuchungshaft vorher mit angerechnet wird.

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James KottakRui M Leal/WENN.com
James Kottak
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