Noch immer hält der Skandal um wilde und perverse Sexpartys, die jahrelang in der Hollywood-Glamourwelt - oft auch mit Minderjährigen - stattfanden, die Medien in Atem. Nachdem Michael Egan den Schritt gewagt hat, damit an die Öffentlichkeit zu gehen und Bryan Singer (48) anzuklagen, trauen sich nun mehr Leute, ihr Wissen darüber ebenfalls publik zu machen. So auch der Autor Bret Easton Ellis (50).

Mit seinem Roman "American Psycho" schaffte Ellis den Durchbruch und verfasste zuletzt auch das Drehbuch für den Film "The Canyons" mit Lindsay Lohan (27). In seinem Kultroman schreibt er detailliert über Sex- und Gewaltexzesse. Über die Parallelwelt in Hollywood wusste er offenbar ebenso gut Bescheid. Doch seine Version könnte sich positiv auf den Prozess auswirken. Zwar bestätigt er, von derartigen Partys von Singer gewusst zu haben und auch, dass es dort zu sexuellen Handlungen mit 17-jährigen Jungen gekommen sein soll, aber angeblich in beidseitigem Einverständnis. Nach Egans Version und der Aussage seiner Mutter wäre es in seinem Fall eindeutig Vergewaltigung gewesen. Ellis berichtet nun aber von einem Bekannten, der mit 17 Jahren ebenfalls auf solchen Partys verkehrt haben soll, allerdings ausdrücklich freiwillig. Laut dessen Aussage, soll dieser die Aufmerksamkeit der Herren sehr genossen haben.

Diese Aussage könnte sich positiv auf Singers Prozess auswirken, sollten die Jungen wirklich nicht dazu genötigt worden sein.

Die Meinung einer Society-Expertin und die bewegende Aussage von Egans Mutter seht ihr in dieser "Coffee Break"-Folge:

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Bryan Singer bei einem Screening von "X-Men Apocalypse"
Getty Images
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Bryan Singer bei der Premiere von "Legion"
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