Die Rassismus-Diskussion um den NBA-Clubbesitzer Donald Sterling (80) ist mittlerweile in vollem Gange, vor allem deswegen, weil sich der offensichtlich sehr temperamentvolle 80-Jährige nun mit relativ abenteuerlichen Spekulationen um eine Intrige selbst wortreich in die Kontroverse eingeschaltet hat. Allerdings macht er nicht nur seiner Ex-Freundin Vorwürfe, ihn absichtlich in Misskredit gebracht zu haben, sondern auch sein größter Kritiker, die Basketball-Legende aus den 1980er Jahren Magic Johnson (54), bekommt nun eine derbe verbale Attacke ab. Sterling erklärte in einem Interview nämlich, dass dieser sich in Grund und Boden schämen sollte, "sich AIDS eingefangen zu haben". Das stimmt einerseits aber nicht - und andererseits hat es mit dem ursprünglichen Problem nichts zu tun.

Denn zwar ist Magic Johnson tatsächlich mit der Diagnose "HIV-positiv" im Jahre 1991 konfrontiert worden, bisher hat das aber noch keine Auswirkungen auf seinen Gesundheitszustand gezeigt und somit leidet er noch nicht unter der resultierenden Immunkrankheit. Da der Basketballer sich in der Öffentlichkeit sehr bestürzt darüber zeigte, dass Sterling rassistische Tendenzen habe, scheint dieser es dem Sportler nun in einem Interview mit der CNN heimzahlen zu wollen: "Was für ein Kerl hat denn in jeder Stadt Sex mit einem beliebigen Mädchen? Dann fängt er sich HIV ein... Ist das jemand, den wir respektieren können und dem wir von unseren Kindern erzählen wollen? Ich denke, er sollte sich schämen. Ich denke, er sollte sich wirklich im Hintergrund halten."

Ganz schön harte Worte des in die Kritik geratenen Besitzers der L.A. Clippers. Obwohl er bereits von der Liga ausgeschlossen wurde, ist er im Übrigen immer noch davon überzeugt, dass seine Spieler ihn lieben. Es seien nur die Medien, die eine Hetzjagd auf ihn eröffnet hätten.

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