"Marteriiiyeaaah!", dieser Schlachtruf wird auch im vergangenen Festivalsommer dem ein oder anderen Ohr eines Musikliebhabers entgegen gebrüllt worden sein. Klar, dieser konnte auch nur von Rapper Marteria (31) selbst stammen, der nicht nur beruflich, sondern ebenfalls in Sachen Liebe total auf der Sonnenseite steht. Gegenüber Jenke von Wilmsdorff (49), der im Zuge seiner Show "Ich bleibe über Nacht" in den Tourbus von Mr. Marsimoto einsteigen durfte, verriet der Musiker nun allerdings, dass nicht immer alles nur Friede, Freude und Hype gewesen ist.

Marteria
Instagram/marteriiiyeaaah
Marteria

Zum einen war da etwa die Scheidung seiner Eltern, die er allerdings schon als Junge einigermaßen sportlich wegstecken konnte: "Das war für mich okay. Es war ja keiner tot. Es war keiner weg. Es gibt ganz viele andere Leute, die ich kenne, wo es viel schlimmer ist - wenn halt jemand stirbt. Dann bist du voll am Arsch, weil dann kommt keiner wieder und wenn sich jemand trennt, dann ist es so: Dann hast du sie ja eigentlich noch." Anfang dieses Jahres waren alle - Mutter und Vater mit den jeweiligen Partnern, seine Geschwister und deren Kinder - sogar gemeinsam im Urlaub, was wunderschön gewesen sein soll.

Marteria
Instagram/marteriiiyeaaah
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Etwas komplizierter wurde es da später im Leben von Marteria - mit gerade einmal 24 Jahren wurde er Vater, ausgerechnet in einer Phase, wo er arbeitslos war, "keine Kohle, kein Garnichts" hatte. Heute sei die Beziehung zur Mutter seines Kindes immer wieder einmal wechselhaft - aktuell wäre allerdings alles gut, obgleich die Trennung wohl nicht zuletzt mit seiner Karriere als Rapper zu tun hatte: "Alles ist natürlich ein bisschen leichter, wenn man so ein bisschen eine Sicherheit hat. Aber das war sicher auch ein Grund, warum Sachen dann auseinandergehen und Sachen nicht funktionieren, weil man nicht klarkommt auf dem Lebensweg."

Jenke von Wilmsdorff
Getty Images
Jenke von Wilmsdorff

Was Marteria sonst noch erzählte, kann man am Sonntag, dem 23. November, ab 19.05 Uhr auf RTL verfolgen.