Dieser Fall wird wohl noch so manchem Juristen Kopfzerbrechen bereiten. Erst erhebt Kesha (27) Anklage gegen ihren Produzenten Dr. Luke (41), weil er sie sexuell, körperlich, verbal und emotional misshandelt haben soll, dann wehrt er die Vorwürfe mit einer angeblichen eidesstattlichen Erklärung von Kesha ab und verklagt zusätzlich ihre Mutter Pebe wegen Rufmord. Nun schießt diese mit einer weiteren Klage zurück. Sie behauptet, wegen Dr. Luke an einer posttraumatischen Belastungsstörung zu leiden.

Kesha
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In ihrer Anklageschrift soll Keshas Mutter zu großen Teilen die Vorwürfe ihrer Tochter wiederaufnehmen und noch einmal bekräftigen, welch großen Schaden der Produzent ihrer Familie angetan haben soll. So heißt es TMZ zufolge in den Dokumenten, dass Dr. Luke Kesha in einer Art und Weise vergewaltigt habe, die "in einer zivilisierten Gesellschaft nicht zu tolerieren sei". Er soll der Sängerin eine Vergewaltigungsdroge verabreicht und dann missbraucht haben. Dies habe die bestürzte Mutter derart mitgenommen, dass sie nun mit psychischen Leiden zu kämpfen hat und medikamentös behandelt werden muss.

Kesha
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Darüber hinaus führe Pebe an, dass der Produzent damit prahle, Mädchen auszuführen, betrunken zu machen und dann "in den Arsch zu f****n". Außerdem habe der vermeintliche Vergewaltiger seinen Namen Dr. Luke dadurch erhalten, dass er früher in Promi-Kreisen mit Drogen dealte. Der Produzent selbst hat in der Vergangenheit sämtliche Vorwürfe von sich gewiesen.

Dr. Luke und Kesha
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