"Das war bisher unser größtes Ding": Mehr konnte der Sänger des Duos Milky Chance, Clemens Rehbein, eigentlich gar nicht mehr sagen, als er unlängst auf den Auftritt seiner Band in der US-Show von Talker Jimmy Kimmel (47) angesprochen wurde. Oh ja, die beiden jungen Herren haben es mittlerweile über die Grenzen ihrer Heimat hinaus und sogar über den großen Teich hinweg geschafft, Fans von ihren Songs zu begeistern. Aber wie geht es den zwei Musikern nun eigentlich damit, auch in Nordamerika zu spielen - wie sieht ein Milky Chance-Gig im Land der unbegrenzten Möglichkeiten wohl aus?

WENN

Unter anderem diese Frage wollte man bei der Teleschau beantwortet haben, und Clemens zeigte sich bereits äußerst zufrieden: Die vergangenen Konzerte, die er gemeinsam mit Kumpel Philipp Dausch im Oktober spielte, waren bewusst kleinere Club-Gigs, mit denen die Jungs sich erst einmal an das große Abenteuer "US-Live-Performance" herantasten wollten. "Auf unserer Tour nächstes Jahr spielen wir dann in Hallen für 1.600 bis gut 2.000 Besucher", so Clemens glücklich. Als die Möglichkeit für Milky Chance plötzlich da war, auch international durchzustarten, waren sie aber nicht nur überwältigt, sondern gleichzeitig auch ein wenig zögerlich: "Ehrfurcht war schon da. Damit das alles nicht überhandnimmt, stellten wir etwa eine Einladung aus Japan erst einmal hinten an."

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Gelohnt hat es sich auf jeden Fall! "Stolen Dance" wurde immerhin auch in den Vereinigten Staaten mit Gold ausgezeichnet - so kann es doch ruhig weitergehen: "Auf den Konzerten dort konnten die Leute auch schon die anderen Lieder mitsingen. Das gibt einem natürlich ein gutes Gefühl. Die haben Bock auf mehr von uns."

Twitter/Milky Chance