Schon seit einiger Zeit versucht man, das Leben der Anne Frank unter neuen Aspekten zu verfilmen. Nachdem bereits einige Projekte gestoppt wurden, wird es das Doku-Drama "Meine Tochter Anne Frank" aber tatsächlich ins Fernsehen schaffen.

HR/AVE/Janett Kartelmeyer

In dem Film soll es vor allem um Anne gehen, um das vierzehnjährige Mädchen und seine Gefühle. Wurden bislang hauptsächlich die geschichtlichen Aspekte beleuchtet, widmet sich die ARD-Produktion erstmals den privaten Seiten der bekannten Tagebuchschreiberin, die im März 1945 im Konzentrationslager Bergen-Belsen starb. Der Zuschauer erfährt, dass Anne sich in den einige Jahre älteren Peter verliebt hat, wie sehr sie ihren Vater verehrt und wie schwierig wiederum das Verhältnis zu ihrer Mutter ist. Anne wird für die heutige Jugend greifbarer gemacht. Dabei erzählt sie ihre Geschichte allerdings nicht selbst. Die Geschehnisse werden aus der Sicht ihres Vaters, Otto Frank, geschildert.

HR/AVE/Janett Kartelmeyer

Am 18. Februar zeigt die ARD "Meine Tochter Anne Frank" um 20.15 Uhr. Die Hauptrolle spielt Mala Emde.

HR/Benjamin Knabe