Er galt als Hamburger Kiezlegende, organisierte in den 80er Jahren die Revierkämpfe der sogenannten "Nutella-Gang" und machte sich damit einen Namen im Rotlichtgeschäft: Thomas Born war einst der Chef der "Abteilung Stress", steckte Grenzen des Reviers der Gang ab und überbrachte Restaurants, Clubs und Bordellen der Konkurrenz die Ansprüche der kriminellen Vereinigung.

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Jetzt starb der Mann, der das selbst geschaffene Gesetz, wenn nötig, auch blutig umsetzte, berichtet der Spiegel. Born besaß den Schwarzen Gürtel und war Teil der Karate-Nationalmannschaft. Er war der Mann, der die unschönen Dinge erledigte und nicht davor zurückschreckte, rohe Gewalt anzuwenden. In seiner aktiven Zeit auf der Reeperbahn, formte sich dort das organisierte Verbrechen und Prostitution wurde zu einem der lukrativsten Geschäft der heutigen Amüsiermeile.

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Thomas Born machte sich einen Namen, weil er unzählige Angriffe überlebte. Ende der 80er musste er wegen Zuhälterei und Körperverletzung ins Gefängnis. Jetzt starb Thomas Born im Alter von 63 Jahren an den Folgen eines Herzinfarkts im Hamburger Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf.

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