Dramatische Szenen in München: Eine Frau treibt in der Isar, schreit laut um Hilfe. Am Ufer findet derweil ein Fotoshooting mit Schwimm-Star Florian Vogel (20) statt. Dieser zögert keine Sekunde und setzt zur Rettungsaktion an.

Florian Vogel
ActionPress/Andrea Staccioli Insidefoto
Florian Vogel

Florian Vogel, der sich eigentlich gerade auf die Weltmeisterschaft in Kasan, Russland, vorbereitet, streift sich blitzschnell die Klamotten vom Leib und springt ins Wasser. Nur 14,4, Grad maß die Temperatur des Flusses, der durch Hochwasser bedingt auch noch eine starke Strömung aufwies. "Ich diesem Moment habe ich an nichts gedacht, wollte sie nur retten", erklärt Florian Vogel gegenüber Bild. Beherzt kämpft sich der Profischwimmer durch die Fluten, schwimmt die letzten Meter zu der ertrinkenden Frau und versucht, mit ihr zurück ans Ufer zu kommen. "Mit ihr im Griff konnte ich nur einarmig schwimmen. Und ich wusste, weiter unten kommt ein Wehr! Dann wirds richtig gefährlich", so der Sportler weiter.

Florian Vogel
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In einem wahren Kraftakt schafften es die beiden ans Ufer, direkt unterhalb eines Spielplatzes. Dort leistete glücklicherweise ein Arzt erste Hilfe bei der mittlerweile nicht mehr ansprechbaren Frau. Für den 20-Jährigen ein schlimmes Erlebnis: "Das war das härteste Rennen meines Lebens und das Krasseste, was ich je erlebt habe. Ich habe jemandem das Leben gerettet, unglaublich."

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