Die Vorwürfe gegen Bill Cosby (77) dauern jetzt schon seit Jahren an. Der Schauspieler und Entertainer soll mehrere Frauen zum Sex gezwungen haben. Bisher hatte Cosby die Vorwürfe zurückgewiesen, sich außergerichtlich mit den Klägerinnen geeinigt und in anderen Fällen waren die Taten einfach schon verjährt. Jetzt aber wurden Akten aus dem Prozess von 2005 veröffentlicht, die neue schreckliche Details ans Licht bringen.

Bill Cosby
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Schon vor zehn Jahren hatte Cosby nämlich vor Gericht zugegeben, mindestens eine Frau unter Drogen gesetzt haben, um anschließend Sex mit ihr zu haben. Die Nachrichtenagentur Associated Press klagte jetzt darauf, diese bis dahin vertraulichen Informationen an die Öffentlichkeit bringen zu können und hatte Erfolg. Vorherige Versuche scheiterten, da die Details aus den Akten noch laufende Prozesse hätten beeinflussen können.

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Jetzt wurde aber also öffentlich, was damals im Prozess herausgefunden wurde: In den Ermittlungen gegen den sexuellen Missbrauch der Angestellten einer Universität wurde Cosby von der Anwältin des mutmaßlichen Opfers gefragt, ob er sich Betäubungsmittel besorgt habe, um sie anschließend jungen Frauen zu geben, mit denen er Sex haben wolle. Der US-Star antwortete auf diese Frage mit: "Ja". Er fügte aber weiterhin hinzu, dass er den Frauen und auch "anderen Menschen" die Mittel nur mit deren Wissen verabreicht habe.

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Ein Jahr nach dem Prozess einigte sich Cosby außergerichtlich mit dem Opfer, welche "Entschädigungssumme" er damals zahlte, wurde nie bekannt.