Eigentlich ist die 22-jährige Juliana López bloß aus ihrem Heimatland Kolumbien nach China geflogen, um neue Waren für ihr eigenes Modegeschäft einzukaufen. Doch dann kam alles anders als gedacht. Ihre Mutter hatte zwei Tage lang nichts von der Miss Medellin gehört, hakte bei der Botschaft nach und bekam eine erschreckende Nachricht: Ihre Tochter sitzt im Knast - am Flughafen wurde Kokain im Laptop der kolumbianischen Schönheit entdeckt. Nun droht ihr die Todesstrafe.

Instagram/juli_lopezs

Wie die Zeitung La Semana berichtet, stehe die kolumbianische Regierung aktuell im Kontakt zu den chinesischen Behörden. Der jungen Frau sollen die Umstände ihrer Haft erleichtert werden. Julianas Familie sammelt momentan Geld, um die besten Anwälte zu engagieren, die ihr Mädchen aus dem Gefängnis freikämpfen sollen. Und ihre Mutter ist sich gegenüber der Zeitung El Espectador sicher: "Der Computer gehört sicher nicht Juliana, denn sie hat ihren eigenen zu Hause gelassen." Was allerdings seltsam ist: Nur kurze Zeit nach Juliana selbst wurde auch ihr Exfreund wegen Drogenbesitzes in China festgenommen. Nun kommt die Vermutung auf, dass die 22-Jährige eventuell als Kurierin agiert hat, doch ihre Tante kann das nicht glauben: "Ich weiß, dass sie unschuldig ist, es wird sich bestimmt alles bald klären." Eine polizeiliche Untersuchung in China kann bis zu zwei Jahren dauern.

Juliana López, kolumbianischer Star
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Juliana López, kolumbianischer Star

Besonders schade für Juliana, aber momentan wahrscheinlich eher zweitrangig: "Wegen höherer Gewalt kann Juliana López diese Woche leider nicht an der Wahl der Miss World Kolumbien teilnehmen." Dies ließ die Wettbewerbsorganisation diesbezüglich auf Facebook verlauten.

Juliana López
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Juliana López