Die zwölfte Staffel des beliebten Formates Big Brother sollte an ehemalige Erfolge anknüpfen. Nachdem mehrere Jahre lang Stille um den Container herrschte, zeigten die überragenden Einschaltquoten der ersten Sendung, wie sehr die Fans ihre Show vermisst haben. Trotzdem brachte die zweite Übertragung ein Tief, was die Zuschauerzahlen betrifft, das nun offenbar aber überwunden werden konnte. Daran sind wohl die diesjährigen Kandidaten und ihre Gelüste nicht ganz unschuldig.

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Es scheint, als müsste das Publikum sich erst an die neuen Bewohner und das Comeback der Show gewöhnen, denn im Jahr 2011 kam es zuletzt in den Genuss des großen Bruders und seiner Mitbewohner. Dass der Auftakt der neuen Staffel also zigtausende Begeisterte vor die Bildschirme locken würde, war abzusehen. Die zweite Tageszusammenfassung der Show zeigte jedoch, dass die letzten Ereignisse im Haus 450.000 Zuschauer fesseln konnten, was 40.000 weniger als am Vorabend bedeutet, wie AGF/GfK berichtete. Trotzdem ergab sich daraus eine stabile Quote, die in der Zielgruppe zu einem Marktanteil von 2,7 Prozent führte.

Big Brother Deutschland / Facebook

Die Geschehnisse der letzten Folge, wie die Teambildungen und Offenbarungen über das sexuelle Verlangen der männlichen Bewohner, ließen die Zuschauer offenbar neugierig werden und sorgten dafür, dass sie die Sendung weiter verfolgten. Die ersten Eindrücke müssen wohl erst einmal sacken und die Sendung wie gewohnt in Fahrt kommen, bis der Hype um den videoüberwachten Container wieder entfachen kann.

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