Phil Rudd (61) wurde bei seiner letzten Gerichtsverhandlung zu acht Monaten Hausarrest verurteilt. Der AC/DC-Drummer und sein Anwalt versuchten daraufhin mit einer Berufung gegen das Urteil anzugehen, doch vergeblich. Der Richter wies die Revision zurück, womit dem Musiker seine Strafe droht.

Phil Rudd
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Nachdem der langjährige Drummer der australischen Hardrockband sich schuldig bekannte, eine Morddrohung ausgesprochen und Drogen besessen zu haben, sprach das Gericht ihm seine Strafe aus. Phils Anwalt jedoch machte einen letzten Versuch und wollte vor den Geschworenen geltend machen, dass der 61-Jährige bereits jetzt bestraft genug sei, da er durch die versäumte Tour finanzielle Einbußen erlitten habe und die Strafe daher überzogen sei. Der neuseeländische Richter erkannte diesen Punkt allerdings nicht an, wie 3.news.co.nz berichtete.

Phil Rudd
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Die Verurteilung stelle keine Probleme für die Karriere des Musikers dar. Sein Einkommen könne zukünftig schwinden, dafür müsse die Band jedoch mit ihm planen und der Schuldspruch müsse die Teilnahme an der Tour verhindern. "Es ist alles andere als klar, ob die Band Rudd zum Zeitpunkt der Tat überhaupt haben wollte, bedenkt man seine Drogensucht und seine Geistesverfassung", erklärte der Richter.

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