Es war einer DER Auftritte der diesjährigen Paris Fashion Week: Schauspielerin Alexandra Kamp (48) setzte sich besonders freizügig in Szene. Für die Tierschutzorganisation PETA bewies sie vollen Körpereinsatz und posierte in einem Krokodil-Bodypainting fast nackt vor den Kameras. Echt mutig!

Alexandra Kamp
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Das Label Hermès steht aufgrund seiner krassen Produktionsweisen schon seit Längerem in der Kritik. Markenzeichen des Pariser Modehauses: Die bekannte "Birkin Bag", die für etwa 30.000 Euro zu haben ist. Für die Herstellung aus echtem Krokodilleder müssen pro Tasche etwa drei Jungtiere ihr Leben lassen. Dass die Tierliebhaberin Alexandra Kamp von dieser Herstellung so ganz und gar nicht begeistert ist, dürfte klar sein. Wie PETA berichtete, habe die Schauspielerin ihr Engagement wie folgt erklärt: "Für jede Tasche und jedes Produkt aus Exotenleder werden Reptilien auf brutalste Art gequält und teilweise bei lebendigem Leibe gehäutet. Es ist unnötig, Tiere für die Herstellung von Luxusgütern ihres Lebens und ihrer Haut zu berauben."

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Grund genug für die toughe Brünette, um gegen diese Hermès-Vorgaben zu protestieren. Auf der Paris Fashion Week überraschte sie mit einem Nackt-Auftritt der besonderen Art. Ein Künstler hatte ihren fast nackten Körper passend zum Thema mit einem Krokodil-Bodypainting versehen, das das Elend der Tiere offenbarte, die teilweise bittere Todeskämpfe erleiden müssen. Im Vorfeld an die Show des Luxus-Labels beanstandete sie die Bedingungen des Labels. Sie forderte auf: "Gemeinsam mit PETA appelliere ich an Hermès, dem Beispiel von angesehenen Designern zu folgen und attraktive tierleidfreie Materialien einzusetzen."

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Die Tierschutzorganisation hatte im Vorfeld an die Aktion drei Krokodil-Farmen in den USA besucht und erschreckende Bilder gesammelt: Mitarbeiter hätten den Tieren in den Kopf geschossen, ihnen mit Teppichmessern die Kehle durchtrennt, hieß es in einer Pressemitteilung des Unternehmens. Entgegen ihrer Natur würden die Krokodile hier bereits nach nur einem Jahr getötet. Insgesamt seien auf den drei Farmen im Jahr 2014 mehr als 40.000 Tiere getötet worden.

Mit ihrem Protest dürfte sich Alexandra Kamp vor allem unter den Tierschützern einen echten Namen gemacht haben.