Als wäre die Trauer noch nicht groß genug, überschlagen sich momentan die Meldungen aus der Krisenstadt Paris. Nach Schießereien, Bombenexplosionen und der schlimmen Geiselnahme in einer Konzerthalle in der Innenstadt der französischen Hauptstadt am heutigen Abend, müssen erneut mehr als 100 Opfer verzeichnet werden.

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Wie viele müssen denn noch sterben? Um die 1.500 Besucher hatten sich am Abend für das ausverkaufte Konzert der amerikanischen Rockband "Eagles of Death Metal" im französischen "Bataclan"-Theater versammelt, wollten feiern, singen und tanzen. Dann drangen plötzlich Attentäter in das Gebäude, nahmen Geiseln. Nach und nach seien die Opfer auf brutalste Weise ermordet worden, wie aus Ermittlerkreisen verlautet wurde: So sollen die Geiselnehmer mit Pumpguns und Kalashnikovs in die Menge geschossen haben. Auch Sprengsätze sollen in die Menge geworfen worden sein. Sicherheitskräfte versuchten, die Lage unter Kontrolle zu bringen. Die bittere Bilanz nach der Tragödie im Konzertsaal: Mehr als 100 weitere Tote, unzählige Verletzte, etliche Opfer kämpfen weiter um ihr Leben.

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Nach den Schießereien und Bombenexplosionen, die sich in den späten Abendstunden ereigneten, breitet sich mit dieser Tat das Chaos in Paris weiter aus.

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