Der Film "Being John Malkovich" aus dem Jahr 1999 gilt auch heute noch als der große Durchbruch für den gleichnamigen Schauspieler. Doch John Malkovich (61) hat eine ganz eigene Assoziation mit dem beliebten Streifen: Er vergleicht ihn mit schlechtem Oralverkehr.

John Malkovich
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Während Regisseur Charlie Kaufman und Produzent Spike Jonze gute Arbeit in dem Film geleistet hätten, sei John von seiner nicht überzeugt. "Es ist so, als würdest du einen Blowjob von der falschen Person bekommen, dann wird aus deinem Leben ein Blowjob", witzelte der "RED"-Darsteller im Interview mit Rolling Stone. Damit spielte der Hollywoodstar auf den schrägen Kultfilm und den Effekt an, den dieser auf seine eigene Reputation hat.

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Seinerzeit habe er gezögert, die verquere Geschichte über zwei Menschen, die durch einen Port Zugang zu dem Gehirn des Schauspielers erlangen, zu drehen - denn immerhin stand sein echter Name im Titel des Streifens. "Ich habe nicht damit gerechnet, dass überhaupt jemand verrückt genug sein könnte, das Skript zu filmen. Aber da kannte ich Spike noch nicht. Und als sie mich fragten, ob ich es tun würde, war ich etwas besorgt. Nicht nur wegen des Inhaltes, aber wegen des Gefühls, wenn du einen Film machst, bei dem dein Name nicht über dem Titel, sondern im Titel steht, dann hast du wirklich ernst zu nehmende, selbstverliebte Tendenzen, auf die du achten musst", erklärte der 61-Jährige.

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