Normalerweise geht es bei Miss-Wahlen stets professionell zu. Die Kandidatinnen zeigen sich nicht nur von ihrer besten Seite, sondern präsentieren auch ihren Vorzeige-Charakter. Eine jedoch scheint von dieser Philosophie nicht überzeugt zu sein. Miss Puerto Rico Destiny Velez zeigte im Netz ihr wahres Gesicht. Zum ersten Mal wurde eine Kandidatin aufgrund von rassistischen Postings im Internet von der amerikanischen Veranstaltung disqualifiziert.

Destiny Velez
Judy Eddy / WENN
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Und diese krasse Handlung hat sich die Miss-Anwärterin selbst zuzuschreiben. Im Vorfeld der Veranstaltung ließ die Miss Puerto Rico immer wieder in anti-muslimischen Nachrichten auf ihrem Twitter-Account ihre Abneigung gegen die Religion anklingen. Bei der amerikanischen Miss-Wahl darf sie daher nicht antreten. Die Verantwortlichen entschieden sich aus guten Gründen gegen die Teilnahme, wie in einem offiziellen Statement der "Miss Puerto Rico Organisation" deutlich wird: "In Bezug auf die jüngsten Aktionen und Handlungsweisen der Miss Puerto Rico, Destiny Velez, will die Miss Puerto Rico Organisation betonen, dass ihre Worte in keinster Weise die Integration und das Ansehen unseres Programms, ebenso wie das unserer Vorstandsmitglieder, unseren Sponsoren und Partnern, oder der National Organization repräsentieren", hieß es in dem Schreiben.

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Judy Eddy / WENN
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Weiter besagt die Erklärung: "Frau Velez' Aktionen waren im Widerspruch zur Organisation, darum wurde sie, als Folge ihrer Handlungen, auf unbestimmte Zeit suspendiert." Doch auch Kandidatin Destiny meldete sich in dem Statement des Verbandes zu Wort: "Ich entschuldige mich bei den Menschen, die ich mit meinen Worten angegriffen habe. In erster Linie bin ich ein #UpStander, und als solcher setze ich mich gegen Mobbing ein. Das Letzte, was ich tun wollte, war, jemanden zu diskriminieren." Für ihre krassen Handlungen muss das Model trotz alledem jetzt die Konsequenzen tragen.

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