Ein grausiger Verdacht schockiert Freunde, Familie und Fans der verunglückten Band Viola Beach. Der Tod der Musiker war möglicherweise kein Unfall, sondern Absicht! Es verhärtet sich der Verdacht, dass der Fahrer des Wagens bewusst über die gesperrte Brücke gefahren sein könnte.

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Zunächst hieß es, eventuell seien Warnleuchten defekt gewesen, weshalb es zu einem tragischen Unfall kam, doch diese Annahme wurde jetzt revidiert. Nach Auswertung der Überwachungskamera sei bei der Brückenanlage alles in Ordnung gewesen. Wie das schwedische Aftonbladet berichtet, soll der Unglückswagen mit 90 Stundenkilometer auf die Schranke zugerast sein. "Es sieht so aus, als hätte der Fahrer absichtlich gehandelt", wird Lars Berglund, der Leiter der zuständigen Ermittlungskommission, zitiert. Auch ein Stockholmer Polizist unterstützt diese These: "Der Fahrer überholte auf einem gesperrten Teil der Brücke parkende Fahrzeuge. Es ist nicht normal, trotz Stoppzeichen, parkender Autos und leuchtender roter Lichter weiterzufahren", berichtet Kjell Lindgren dem britischen Telegraph.

Instagram/Viola Beach

In vielen Medienberichten heißt es, der Fahrer des Wagens müsse demnach absichtlich in den Abgrund gerast sein. Ein Polizeisprecher dementierte dies laut dem Liverpool Echo nun allerdings. Die Angehörigen der Toten haben also noch immer keine Gewissheit.

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