Wenn es um das Wohl seines Kindes geht, scheint Baseballer Adam LaRoche keinen Spaß zu verstehen. Der Profi-Sportler, der zuletzt für die Chicago White Sox auf dem Platz stand, zeigte jetzt unbändige Vaterliebe: Zugunsten seines Kindes verzichtete er auf einen 13 Millionen-Vertrag.

Adam LaRoche
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Für diese Entscheidung muss es wohl einen triftigen Grund gegeben haben, ansonsten würde wohl kein Profi-Sportler ein solch hohes Angebot seines Major-Vereines ablehnen. Und tatsächlich: Vor einigen Jahren konnte Schlagmann Adam LaRoche eine Klausel für seinen Vertrag heraushandeln, aus der hervorgeht, dass sein heute 14-jähriger Sohn Drake auch während der Trainingszeiten stets in seiner Nähe sein darf. Der Junge bekam einen Hauslehrer und konnte dadurch reichlich Zeit mit seinem Papa im Klubhaus verbringen. Doch mit dem neuen Vize-Präsidenten zogen auch neue Regeln beim berühmten Baseballklub aus Illinois ein. Wie die New York Times berichtet, soll Kenny Williams darauf gepocht haben, dass Drake während der Trainingszeit von seinem Vater fernbleibe.

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"Ich musste eine Entscheidung treffen. Entscheide ich mich für meine Teamkameraden und meine Karriere oder entscheide ich mich für meine Familie?", offenbarte der Profi und machte klar, dass die Neuerungen keine Option für ihn seien. Er entschied sich für seinen Sohn und lehnte den neuen Vertrag ab. Seine Begründung: "In einem bin ich mir ganz sicher: Wir werden es bereuen nicht genug Zeit mit unseren Kindern verbracht zu haben. Das hätte sowieso das letzte Jahr meiner Karriere werden sollen. Auf keinen Fall hätte ich es ohne meinen Sohn verbracht." Respekt für diese selbstlose Tat!

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