Leider muss Jamie-Lee Kriewitz (18) in diesem Jahr als Letztplatzierte das Eurovision Song Contest-Feld räumen. Doch, wer denkt, dass bei der süßen Sängerin Wehmut aufkommt, der hat sich getäuscht. Kurz nach der Verkündung, findet der Paradiesvogel erste Worte zur Show und ist trotz allem sehr stolz auf sich und steht über den Dingen.

Jamie-Lee Kriewitz beim ESC 2016
Michael Campanella/Getty Images
Jamie-Lee Kriewitz beim ESC 2016

"Ich bin natürlich ein bisschen traurig, dass es so gekommen ist und ich den letzten Platz gemacht habe, aber ich gebe mir selbst nicht die Schuld und ich habe mir nichts vorzuwerfen", so Jamie-Lee live im ARD. "Ich bin sehr zufrieden mit dem Gewinnersong, jetzt wird nur noch mit der Gewinnerin gefeiert." Die 18-Jährige scheint der Siegerin Jamala aus der Ukraine den Titel wirklich zu gönnen.

Jamala
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Jamala

Vor ihrem Auftritt war die Hannoveranerin bereits sehr nervös: "Mir geht der Arsch auf Grundeis", gab sie live zu. Und auch nach der Show muss sie sich ihre Nervosität eingestehen: "Ich war schon sehr aufgeregt." Trotz des letzten Platzes bewertet sie die Show und alles drum herum als eine tolle und unglaubliche Erfahrung: "Das war sehr krass. Die Leute haben mich sehr gefeiert. Es war ein unglaubliches Erlebnis. Das Publikum ist mega abgegangen und ich bin froh, dass Deutschland mich gewählt hat", freut sich der Manga-Fan. "Ich hatte eine unglaublich tolle Zeit. Ich bereue auf keinen Fall irgendetwas. [...] Es war wie eine riesige Familie. Und ich bin einfach nur froh, dass ich dabei war, auch wenn ich ganz hinten liege", fasst sie das ESC-Erlebnis zusammen.

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Den größten Musikwettbewerb der Welt konnte in diesem Jahr Jamala aus der Ukraine mit 534 Punkten für sich entscheiden.