Bereits seit vier Jahren muss sich Gina-Lisa Lohfink (29) nun mit ihrem Sex-Tape-Skandal auseinandersetzen. Alles begann im Juni 2012, als plötzlich ein Video an die Öffentlichkeit gelangte, das die ehemalige GNTM-Teilnehmerin bei einem sexuellen Akt mit zwei Männern zeigt. Die Blondine stellte daraufhin Strafanzeige, das Verfahren wurde allerdings eingestellt - bis der Spieß umgedreht wurde. Nun muss sich das Opfer, wie sich Gina-Lisa in diesem Fall beschreibt, selbst vor Gericht verantworten.

Gina-Lisa Lohfink
Patrick Hoffmann / WENN.com
Gina-Lisa Lohfink

Der heutige Tag wird wohl der bedeutendste im Sex-Skandal um Gina-Lisa sein. Vor dem Amtsgericht Tiergarten wird momentan über das Urteil der vollbusigen TV-Bekanntheit entschieden. Die 29-Jährige behauptete, dass sie gegen ihren Willen Sex mit den Männern hatte und vermutete sogar, dass die beiden ihr vielleicht K.O.-Tropfen verabreicht haben könnten. Da dies nie nachgewiesen konnte, stellte die Staatsanwaltschaft den Straftatbestand der falschen Verdächtigung fest. "Wenn das nicht mehr gesagt werden darf, dann können wir wirklich einpacken", zeigte sich ihr Anwalt, Burkhard Benecken, vor der Verhandlung gegenüber Promiflash schockiert. "Wir haben die Einstellung des Verfahrens beantragt, denn was hier passiert, ist nicht hinzunehmen, wie hier mit Frauenrechten umgegangen wird", verdeutlichte er weiter. Er gehe davon aus, dass Gina-Lisa nicht ernst genommen und deswegen in eine Schublade gepackt worden sei. Und auch das Model ist vor Beginn des Gerichtstermins völlig aufgelöst. "Ich bin jetzt hier kein Kind von Unschuld, aber so was, wenn ich sage 'Nein', was verstehen die an 'Nein' nicht?!", schluchzte die junge Frau unter Tränen.

Gina-Lisa Lohfink
Promiflash
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Gina-Lisa sollte 60 Tagessätze à 400 Euro entrichten, also insgesamt 24.000 Euro an die Männer zahlen - doch sie legte Widerspruch ein. "Es ist furchtbar, man wird jetzt vom Opfer zur Täterin gemacht!", zeigte sie sich empört. Außerdem verdeutlichte sie, dass die Öffentlichkeit nicht die ganze Wahrheit kenne: "Ich bin froh, dass ich am Leben bin. Die haben mich da eingesperrt, ich hätte auch sterben können. Eigentlich wünschte ich mir, dass ihr dabei sein könntet und euch die ganzen Videos anguckt, weil dann würdet ihr auch sehen, ich schreie sogar nach der Polizei: 'Hilfe, Hilfe, Polizei!'"

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In den kommenden Stunden wird sich zeigen, wie das Gericht den Fall einschätzt und ob Gina-Lisa tatsächlich schuldig gesprochen wird.