WDR-Talkerin Bettina Böttinger (60) geriet erst kürzlich in den Fokus der deutschen Promi-Welt, als sie in einem Interview über die Stadt Köln herzog. Das war offenbar zu viel für DFB-Star Lukas Podolski (31), der bekanntlich ein echter Köln-Patriot ist und daraufhin ordentlich gegen die Moderatorin schoss. Nun macht sie allerdings mit noch viel krasseren Schlagzeilen auf sich aufmerksam: Weil sie lesbisch ist, sollte sie sterben!

Bettina Böttinger, TV-Moderatorin
Patrick Hoffmann/WENN.com
Bettina Böttinger, TV-Moderatorin

Dieses heftige Geständnis machte Böttinger in einem Dokumentarfilm über ihr Leben. Bereits mit 17 Jahren verliebte sich die Moderatorin das erste Mal in eine Mitschülerin. Sie schrieb ihr einen Liebesbrief, der allerdings in die falschen Hände geriet. Was folgte, war eine schlimme Odyssee für Böttinger, die Eltern des Mädchens rasteten völlig aus. "Sie drohten mir beide, mich umzubringen. Dann wurde die Mutter des Mädchens auf dem Weg zu meiner Schule mit einer geladenen Pistole geschnappt. Auch der Vater drohte mir weiter", so der TV-Star.

Bettina Böttinger bei den Steiger Awards 2015
Sascha Steinbach/Getty Images
Bettina Böttinger bei den Steiger Awards 2015

Glücklicherweise standen ihre Freunde ihr in der schweren Zeit bei und akzeptierten Bettina Böttinger so, wie sie ist. "Ab dann haben mich immer meine Freunde begleitet. Egal wann und wohin ich ging. Ich hatte meine erste eigene Schutztruppe", erklärt sie. Umso mutiger ist es dennoch, dass sie heute offen dazu steht, lesbisch zu sein. In der Doku, die am Freitag um 21 Uhr im WDR ausgestrahlt wird, erfahrt ihr noch mehr über das Leben der selbstbewussten 60-Jährigen.

Bettina Böttinger bei einer Filmpremiere
Ralph Orlowski/Getty Images
Bettina Böttinger bei einer Filmpremiere