Wird dem Tennis-Star Nick Kyrgios (21) seine "Pokémon Go"-Sucht jetzt zum Verhängnis? Der 21 Jahre alte Sportler musste sich beim Rogers Cup seinem Gegner Denis Shapovalov geschlagen geben. Nun wird darüber spekuliert, dass die angesagte Spiele-App einer der Gründe für sein Scheitern bei dem Match gewesen sein könnte.

Pikachu in Nick Kyrgios' Schlafzimmer
Instagram/k1ngkyrg1os
Pikachu in Nick Kyrgios' Schlafzimmer

In den letzten Wochen ist ein extremer Hype um die App aufgekommen. Unzählige Menschen wandeln plötzlich mit dem Blick starr auf ihr Handy gerichtet stundenlang durch durch die Gegend, um die digitalen Monster zu fangen. Einer von ihnen ist Nick Kyrgios. Der Tennisspieler gibt auf Twitter selbst zu, häufiger "Pokémon Go" als Tennis zu spielen. "Ich freue mich mehr darüber ein Ei auszubrüten, als ein Aufschlagspiel zu gewinnen, schrieb er zudem vor wenigen Tagen. "Essen, schlafen, 'Pokémon Go' spielen", so sieht seine Tagesroutine aus, sagt er. Kurzum: Nick ist süchtig nach dem Spiel! Viele vermuten, dass darunter seine Leistung im Tennis leiden würde.

Nick Kyrgios beim Wimbledon-Turnier 2016
BPI/REX/Shutterstock/ActionPress
Nick Kyrgios beim Wimbledon-Turnier 2016

Seine Fans kritisieren ihn dafür bereits im Netz. "Glaubst du Roger Federer oder Novak Djokovic sind die Nummer eins geworden, weil sie Pokémon gefangen haben? Irgendwie verstehe ich ja, aber bedaure diesen Scheiß", so ein Kommentar im Netz. Doch Nick scheint das alles nicht zu stören, ganz im Gegenteil. "Hatten Federer oder Djokovic dafür ein 2000er-Garados? Ich glaube nicht", kontert der Australier. Eine Info für alle, die weniger besessen von dem Spiel sind: Ein 2000er-Garandos ist ein "Pokémon Go"-Ziel und nur schwer zu fangen. Nick wird jetzt also fröhlich weiterzocken - und wer weiß, vielleicht sattelt der Tennis-Star ja um und wird professioneller "Pokémon Go"-Spieler.

Nick Kyrgios bei einer Fotosession am Court 17 im Melbourne
Wayne Ludbey / Newspix
Nick Kyrgios bei einer Fotosession am Court 17 im Melbourne

Auch Justin Bieber ist im Pokémon-Fieber: Mehr dazu in diesem Video.