Das Urteil im Drogen-Prozess gegen die kolumbianische Schönheitskönigin Juliana López ist gefallen. Für den Versuch, Kokain nach China zu schmuggeln, drohte der jungen Frau, die ursprünglich an der Miss World-Wahl teilnehmen sollte, die Todesstrafe. Doch am Ende war der Richter in China gnädig und gab ihr nur die Mindeststrafe: 15 Jahre Haft und eine Strafzahlung von 2.718 Euro.

Juliana López, kolumbianischer Star
Instagram/juli_lopezs
Juliana López, kolumbianischer Star

In ihrer Heimat Kolumbien war Juliana López ein Star - Model, Beauty-Queen, Profi-Fußballerin und Moderatorin. Zudem führte sie ihren eigenen Laden, für den sie am 18. Juli in China einreisen und Waren kaufen wollte. Stattdessen wurde sie am Flughafen mit dem weißen Pulver in einem Laptop erwischt - 610 Gramm, um genau zu sein, die sich nach einem Test zu 49 Prozent als Kokain entpuppten. Daraufhin drohte der 23-Jährigen die Todesstrafe!

Juliana López, Schönheitskönigin
Instagram/juli_lopezs
Juliana López, Schönheitskönigin

Das Gericht in Guangzhou ließ laut People's Daily Online Gnade walten, weil sich Juliana geständig zeigte. Sie gab zu, die Drogen für einen Mann namens Sergio geschmuggelt zu haben. "Ich möchte bei der 'Miss World'-Wahl mitmachen und brauchte dafür Geld. Er hat mir 2.500 Pfund (umgerechnet rund 3.000 Euro) gegeben, dafür habe ich den Laptop mit nach China genommen", so die Aussage der jungen Frau im Prozess.

Juliana López in ihrer Heimat Kolumbien
Instagram / juli_lopezs
Juliana López in ihrer Heimat Kolumbien

Statt also ihre Karriere in Kolumbien weiter vorantreiben zu können, muss Juliana López nun 15 Jahre Haft in einem chinesischen Gefängnis absitzen!