Heute Nacht treten Laura Ludwig und Kira Walkenhorst wieder im Beachvolleyball bei den Olympischen Sommerspielen 2016 in Rio de Janeiro an. Sonntagnacht haben Laura Ludwig und Kira Walkenhorst bereits gegen die Ägypterinnen Doaa Elghobashy und Nada Meawad gespielt und gewonnen - und dabei wie immer viel Haut gezeigt. Ein ungewöhnliches Bild: Die Frauen aus dem nordafrikanischen Land traten im Ganzkörperanzug und Hijab an, Laura und Kira im Bikini. Über ihre "Arbeitskleidung" sprach Laura jetzt in einem Interview.

Doaa Elghobashy beim Beachvolleyball-Spiel gegen Deutschland
YASUYOSHI CHIBA/AFP/Getty Images
Doaa Elghobashy beim Beachvolleyball-Spiel gegen Deutschland

Ihren Sport übt die Volleyballerin am liebsten so leicht bekleidet wie möglich aus. Und das hat einen ganz bestimmten Grund: "Das ist eben unsere Arbeitskleidung. Und mit wenig Stoff am Körper ist es einfach angenehmer, sich schwitzend im Sand zu bewegen", erklärt sie im Gespräch mit der Süddeutschen Zeitung. Doch für Ägypterin Doaa ist die Bekleidung beim Sport zweitranging. "Ich trage den Hijab seit zehn Jahren und er hat mich noch nie davon abgehalten, die Dinge zu tun, die ich liebe", so die Olympionikin in einem Telegraph-Interview.

Laura Ludwig und Kira Walkenhorst bei Olympia 2016
Shaun Botterill/Getty Images
Laura Ludwig und Kira Walkenhorst bei Olympia 2016

Selbstverständlich bleibt es jeder Sportlerin selbst überlassen, in welcher Kleidung sie aufs Spielfeld tritt - auf die Leistungen wirkt sich das sowieso nicht aus.

Olympia Ringe in Rio
ActionPress
Olympia Ringe in Rio

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