Endlich, Deutschland gewinnt am Dienstag die ersten beiden Medaillen bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio. Wieder einmal richten es die erfolgreichen Reiter, im Vielseitigkeitsreiten holen die Sportler Silber, Michael Jung dann im Einzelwettbewerb überragend Gold. Und das, obwohl die Pferde wenige Tage zuvor noch zwölf Stunden im Flugzeug ausharren mussten.

Julia Krajewski an Tag 3 von Olympia 2016 in Rio
ED JONES/AFP/Getty Images)
Julia Krajewski an Tag 3 von Olympia 2016 in Rio

Und dieser Transfer war nicht nur aufwendig, sondern auch verdammt teuer. In Pferdeboxen verweilen die Tiere über den Wolken, eine Boeing 777 sorgt für bestmögliche Voraussetzungen für die Rösser. Denn schließlich haben die einen ungeheuren Wert, ein Weltklasse-Springpferd kostet mindestens drei Millionen Euro, muss deshalb also so schonend wie möglich zum Turnierort verfrachtet werden. Und das lassen sich die Organisatoren auch einiges kosten: 20.000 Euro muss man für den Flug pro Pferd hinblättern. Ein nettes Sümmchen, welches da bei insgesamt 200 internationalen Rössern bei den Olympischen Spielen zusammenkommt.

Reiter Michael Jung und Pferd Sam in Rio 2016
Getty Images
Reiter Michael Jung und Pferd Sam in Rio 2016

Aber immerhin geht es in erster Linie um das Wohl der Tiere - und da sollte man ja schließlich nicht am falschen Ende sparen.

Reiter Michael Jung und Pferd Sam in Rio 2016
Getty Images
Reiter Michael Jung und Pferd Sam in Rio 2016

Welche Zwillinge ihre Fähigkeiten nächste Woche bei Olympia unter Beweis stellen, seht ihr hier: