Traurig, aber wahr! Slalom-Kanute Sideris Tasiadis verpasst eine Medaille bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro. Dabei hatte es sich der deutsche Sportler so gewünscht auf dem Treppchen zu stehen, denn er wollte den Sieg seiner im vergangenen Jahr verstorbenen Freundin Claudia Bär widmen. Doch die Chance auf die Goldmedaille verpasste Sideris heute im Canadier-Einer leider.

Sideris Tasiadis bei den Olympischen Spielen 2016
Mark Kolbe/Getty Images
Sideris Tasiadis bei den Olympischen Spielen 2016

Claudia Bär und Sideris Tasiadis galten als das Traumpaar des deutschen Kanu-Sports, bei den Olympischen Spielen in London 2012 jubelten sie noch zusammen und freuten sich über eine Silbermedaille. Im September letzten Jahres verstarb die Sportlerin dann an Leukämie, ein Grund mehr für Sideris bei Olympia 2016 die Goldmedaille zu Ehren seiner toten Freundin zu ergattern. Der Kanute brachte für seine Wettkämpfe am Dienstag, den 9. August, ein Foto von Claudia in seinem Boot an, sie sollte ihn zu Gold führen - doch dieser Wunsch blieb unerfüllt.

Sideris Tasiadis bei den Olympischen Spielen 2016
Justin Setterfield/Getty Images
Sideris Tasiadis bei den Olympischen Spielen 2016

Der deutsche Kanute landete völlig unerwartet auf Platz fünf, hatte er doch im Halbfinale noch eine überlegene Bestzeit aufgestellt und wurde als Titelfavorit gehandelt. Schade für den deutschen Sportler. Der Sieg ging in diesem Rennen an den Franzosen Denis Gargaud Chanut.

Sideris Tasiadis, Kanut
Richard Heathcote/Getty Images
Sideris Tasiadis, Kanut

Welche deutschen Olympionikinnen im Marathon um die Goldmedaille kämpfen, das könnt ihr euch hier anschauen: