Das tut doppelt weh! Der belgische Judoka Dirk van Tichelt (32) musste einen Schlag einstecken, der sein Ego wohl eben so stark verletzt hat wie seinen Körper. Der Bronzemedaillen-Gewinner wurde in Rio abseits des Sportwettbewerbs von einem Hotelangestellten ins Krankenhaus geschlagen!

Dirk van Tichelt beim Gewinn der Bronze-Medaille
David Ramos / Staff
Dirk van Tichelt beim Gewinn der Bronze-Medaille

Die nächste kuriose Geschichte rund um die Olympischen Spiele kommt, wie die Tageszeitung Extra berichtet, aus einem Hotel in Rio de Janeiro. Dort war Judoka Dirk van Tachelt beim Versuch, ein Hotel unbefugt zu betreten, nur der zweite Sieger gegen die Faust eines Empfangsmitarbeiters. Eine Silbermedaille kriegt er dafür jedoch nicht. Stattdessen aber, wie das Olympische Komitee Belgiens schon bestätigte, eine direkte Fahrt ins Krankenhaus.

Dirk van Tichelt bei den Olympischen Spielen 2016
David Ramos / Staff
Dirk van Tichelt bei den Olympischen Spielen 2016

Der Grund für das blaue Auge ist laut der Erklärung des Hotels die Suche nach einem Smartphone. Van Tichelt und ein ebenso feierwütiger Trainingspartner vermuteten das Gerät und die Diebin, die aus dem Milieu stammt, in dem Hotel. Weil sie sich gewaltsam Zutritt verschaffen wollten, nachdem der Rezeptionist ihnen den Zugang verweigerte, kam es zu der Prügelattacke.

Dirk van Tichelt, belgischer Judoka
David Ramos / Staff
Dirk van Tichelt, belgischer Judoka

Dirk van Tichelt hat jedoch erstmal genug Zeit, sich zu erholen. Er tritt bei keinen weiteren Wettkämpfen dieser Spiele an.