Verletzungen, Dramen, Niederlagen: So turbulent wie in diesem Jahr waren die Olympischen Spiele wohl noch nie. Nachdem bereits einige Athleten traurig und enttäuscht die Heimreise antreten mussten, muss jetzt auch Synchronspringerin Ingrid de Oliveira die Koffer packen. Doch ihre Geschichte könnte unglaublicher kaum sein.

Ingrid De Oliveira und Giovanna Pedroso beim Synchronspringen in Rio
Clive Rose / Getty Images
Ingrid De Oliveira und Giovanna Pedroso beim Synchronspringen in Rio

Bis ins Finale schaffte es die brasilianische Wasserratte, doch nur wenige Stunden vor ihrem großen Auftritt katapultierte sie sich selbst ins Aus. In ihrem Zimmer wollte sie sich ungestört mit Kanu-Fahrer Pedro Gonçalves vergnügen, verbannte dafür sogar ihre Mitbewohnerin Giovanna Pedroso nach draußen. Und das, obwohl ausreichend und gesunder Schlaf in der Nacht vor dem großen Wettkampf doch mehr als essentiell ist. "Ich habe seit vier Jahren gewartet, bei Olympia dabei zu sein und ihr war es lieber, Spaß zu haben und hat mich deshalb aus dem Zimmer geschmissen", beschwerte sich die Geschädigte gegenüber dem Magazin O Globo. Auch die Trainer wurden informiert.

Turmspringerin Ingrid De Oliveira
Al Bello / Getty Images
Turmspringerin Ingrid De Oliveira

Die Folge: Ingrid muss das Team verlassen! Und auch im Finale bekam sie die Retourkutsche. Beim Sprung vom 10m-Turm landete sie auf dem letzten Platz! "Jeder kann einen Fehler machen", so ihre Entschuldigung! Ihr olympisches Sex-Abenteuer wird die Brünette wohl so schnell nicht vergessen.

Ingrid De Oliveira in Rio
Instagram / Ingrid De Oliveira
Ingrid De Oliveira in Rio