Seit Monaten hält der Prozess gegen Gina-Lisa Lohfink (29) Deutschland in Atem. Nachdem sie 2012 zwei Männer der Vergewaltigung bezichtigte, steht sie aktuell wegen Falschaussage vor Gericht. Dort spielten sich bereits dramatische Szenen ab, während Gina-Lisa darum kämpft, dass man ihrer Version der Dinge Glauben schenkt. Dabei belastet das Thema natürlich nicht nur die 29-Jährige, sondern auch ihre Mutter.

Gina-Lisa Lohfink im Kriminalgericht Moabit
Gettty Pool / action press
Gina-Lisa Lohfink im Kriminalgericht Moabit

"Unsere ganze Familie leidet darunter, wie verletzend und demütigend mit Gina-Lisa öffentlich umgegangen wird", verriet Gina-Lisas Mutter Petra Meyer (56) im Bunte-Interview. Zugleich steht sie voll und ganz hinter ihrem Kind und unterstützt es bei allen Entscheidungen: "Ich bin stolz auf meine Tochter, dass sie diesen Strafbefehl nicht akzeptiert hat." Petra glaubt Gina-Lisa, wenn sie sagt, vergewaltigt worden zu sein. Obwohl die Mutter des TV-Stars weiß, dass ihre Tochter nicht perfekt ist, weiß sie eins ganz genau: "Sie erfindet garantiert nicht diese schlimmen Geschehnisse oder lässt sich freiwillig öffentlich schikanieren, alles nur, um noch berühmter zu werden."

Gina-Lisa Lohfink bei der Echo-Verleihung
Splash News
Gina-Lisa Lohfink bei der Echo-Verleihung

Für alle am Fall Beteiligten ist die Angelegenheit sehr emotional. Bei Gina-Lisa flossen im Gerichtssaal schon die Tränen und auch Mama Petra leidet: "Ich habe geweint, als ich mein Kind da liegen sah. Sie war anscheinend nicht bei Sinnen, wurde von einem der Männer am Hals gewürgt, der zweite steckte seinen Penis in ihren Mund und sie stammelte immer nur, sie sollten aufhören. Als Mutter erträgt man einen solchen Anblick nicht."

Gina-Lisa bei der 59th Movie Meets Media
Andreas Rentz / Getty Images
Gina-Lisa bei der 59th Movie Meets Media