Das Urteil ist gefallen: Gina-Lisa Lohfink (29) wurde im Prozess wegen Verdachts auf Falschaussage schuldig gesprochen. Sie hatte zwei Männer bezichtigt, sie zum Sex gezwungen und die Filmaufnahmen gegen ihren Willen veröffentlicht zu haben. Die erste Behauptung beurteilte das Amtsgericht Berlin-Tiergarten heute für falsch und verdonnerte die Blondine zu einer saftigen Geldstrafe. Doch schon droht ihr ein neuer Prozess.

Sebastian Castillo Pinto im Gerichtsgebäude
Promiflash
Sebastian Castillo Pinto im Gerichtsgebäude

Einer der von ihr Beschuldigten, Sebastian Castillo Pinto, äußerte sich schon vor Ende der Verhandlung zu seinem nächsten Schritt: "Ich hab am 05.08. Strafanzeige gestellt, da ich auch seit zwei Jahren keine Arbeit bekomme, auch die ganzen Kosten hier tragen muss und nicht von den Medien bezahlt werde", erklärte er Promiflash. Wenn es nach ihm geht, soll Gina-Lisa nun also wieder auf die Anklagebank: "Mein Ziel ist es dann durch einen neuen Strafprozess, der dann aufgerollt wird, wo ich dann Kläger bin, es zu einer Haftstrafe- oder Schadensersatzklage kommen lassen werde."

Gina-Lisa Lohfink und ihr Anwalt Burkhard Benecken im Amtsgericht Tiergarten
Clemens Bilan / Getty Images
Gina-Lisa Lohfink und ihr Anwalt Burkhard Benecken im Amtsgericht Tiergarten

Ganz offensichtlich reicht Sebastian Pinto der Schuldspruch gegen Gina-Lisa nicht. Er fühlt sich zu unrecht beschuldigt und kämpft mit den Konsequenzen, zu denen die Aussagen von Gina-Lisa geführt haben. In seinem Prozess möchte er dafür Sorge tragen, dass die TV-Bekanntheit richtig bestraft wird: "Dann wird das nicht mehr nur mit einer Geldstrafe zu machen sein. Mir hat man zwei Jahre meines Lebens genommen."

Gina-Lisa Lohfink vor dem Amtsgericht Berlin
Clemens Bilan / Getty Images
Gina-Lisa Lohfink vor dem Amtsgericht Berlin