Gestern gab es das vernichtende Urteil gegen Gina-Lisa Lohfink (29) im Gerichtsprozess. Sie muss wegen Falschverdächtigung eine Strafe von 20.000 Eurozahlen, aber schlimmer noch: Die Blondine wurde schuldig gesprochen und öffentlich als Lügnerin deklariert. Für das Model ein untragbarer Zustand. In einem TV-Interview erklärt Gina nun an der Seite ihres Anwaltes, wie sich das anfühlt und vor allem, wie es nun weitergeht.

Gina-Lisa Lohfink im Amtsgericht Tiergarten
Clemens Bilan / Getty Images
Gina-Lisa Lohfink im Amtsgericht Tiergarten

"Ich finde es traurig, dass der Gutachter so schlecht ausgesagt hat für mich. Der Gutachter war nicht dabei, er war nicht in meinem Körper und weiß nicht, wie ich mich gefühlt habe", erklärt Gina heute im Sat.1-Frühstücksfernsehen. Sie und ihr Rechtsverteidiger sind fassungslos über das Urteil, das erst vor wenigen Stunden verkündet wurde.

Gina-Lisa Lohfink und ihr Anwalt Burkhard Benecken im Amtsgericht Tiergarten
Clemens Bilan / Getty Images
Gina-Lisa Lohfink und ihr Anwalt Burkhard Benecken im Amtsgericht Tiergarten

Ginas Anwalt erklärt zudem: "Wir gehen auf jeden Fall in Berufung. Dieses Urteil hat auf keinen Fall Hand und Fuß. Wir können vielleicht den Herren die Vergewaltigung nicht nachweisen, aber dass Gina-Lisa nicht gelogen hat, das werden wir klarstellen, sie hat überhaupt kein Motiv."

Gina-Lisa Lohfink bei der Echo-Verleihung im April 2016
Ralf Succo/WENN.com
Gina-Lisa Lohfink bei der Echo-Verleihung im April 2016

Die nächste Verhandlung sei demnach in etwa einem halben Jahr zu erwarten. Dann geht es für Gina-Lisa weiter mit dem Kampf vor Gericht.

Im Clip am Ende des Artikels könnt ihr euch anschauen, wie Sebastian Castillo Pinto noch nach dem Urteil weiter anklagt.