Am Dienstag stellte sich Gangsta-Rapper Xatar (34) der Kölner Polizei. Er war mit einem Haftbefehl gesucht worden. Der Vorwurf: Versuchter Totschlag und gefährliche Körperverletzung. Sein Besuch auf der Wache war jedoch nur von kurzer Dauer: Der Haftrichter ließ ihn überraschend frei, allerdings gegen eine Kaution. Nur seine drei mutmaßlichen Komplizen bleiben in Untersuchungshaft.

Xatar in Berlin
AEDT/WENN.com
Xatar in Berlin

Die Freiheit hatte allerdings einen hohen Preis: 50.000 Euro. Kein Ding, Xatar kann es sich leisten. Schließlich ist sein Album "Der Holland-Job" seit einigen Tagen auf Platz eins der Charts. Xatar – kurdisch für "Gefahr" – muss sich nun regelmäßig bei der Polizei melden. Dies berichtet die BILD-Zeitung. Der Grund für seine Freilassung liegt darin, dass er, im Gegensatz zu den anderen drei Männern, nicht direkt an der Tat beteiligt gewesen sei.

Xatar beim Echo 2016
AEDT/WENN.com
Xatar beim Echo 2016

Was war passiert: Am 15. August wurde in der Shishabar "Noon", die Xatar gehört, ein Geschäftspartner des Rappers KC Rebell (28) von drei Männern niedergestochen. Es sollen auch Schüsse gefallen sein.

Xatar, Gangster-Rapper
AEDT/WENN.com
Xatar, Gangster-Rapper