Wer hätte ihm das zugetraut? Regisseur Alfred Hitchcock (✝80) hat sich mit Filmen wie "Über den Dächern von Nizza" oder "Psycho" in die Top-Riege der Hollywood-Filmemacher gedreht und gilt bis heute als Visionär. Doch jetzt sorgt eine Schauspielerin mit ihrer Biografie für Aufruhr. Tippi Hedren ist durch "Die Vögel" und "Marnie" zum Star geworden und behauptet nun, Hitchcock habe sie sexuell belästigt.

Tippi Hedren 2014 bei einer Filmpremiere in Los Angeles.
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Tippi Hedren 2014 bei einer Filmpremiere in Los Angeles.

Der New York Post zufolge beschreibt die Mutter von Schauspielerin Melanie Griffith (59) in ihrem Buch "Tippi: A Memoir", wie der Regisseur ihren männlichen Schauspielkollegen am Set des Films "Marnie" verboten habe, mit Tippi zu sprechen oder sie gar anzufassen. Bei Zuwiderhandlung reagierte Alfred ungehalten. Doch bei verbalen Aussetzern soll es nicht geblieben sein.

Melanie Griffith und Tippi Hedren 2016 bei einer Benefiz-Veranstaltung in Los Angeles.
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Melanie Griffith und Tippi Hedren 2016 bei einer Benefiz-Veranstaltung in Los Angeles.

In ihren Memoiren berichtet der Hollywood-Star davon, dass Hitchcock auf dem Rücksitz einer Limousine versucht haben soll, sie zu küssen. "Es war so ein schrecklicher, schrecklicher Moment." Doch sie habe nichts dagegen unternommen. "Sexuelle Belästigung und Stalking waren Begriffe, die damals nicht existierten." Die Besessenheit des Regisseurs sei laut Tippi sogar so weit gegangen, dass er sich eine Maske mit ihrem Konterfei zugelegt habe. Zu den Vorwürfen äußern kann sich die Regie-Legende nicht mehr – Hitchcock starb bereits 1980.

Tippi Hedren 2015 bei einer Preisverleihung in Hollywood.
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Tippi Hedren 2015 bei einer Preisverleihung in Hollywood.

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