Sie haben alles versucht und konnten ihn trotzdem nicht retten. Am Montagabend starb der kleine Eisbär Fritz aus dem Berliner Tierpark. Ursache war eine Leberentzündung, die das Leben des gerade einmal vier Monate alten Tieres beendete. Jetzt sprach der Tierarzt über die letzten Minuten des Polarbär-Babys!

Aufgrund seines kritischen Zustandes stand Fritz zuletzt unter Dauerbeobachtung. Tiermediziner Dr. Andreas Pauly schilderte gegenüber der Bild, wie der Eisbär untergebracht war: "Er schlief in einer Kiste, die mit Decken ausgelegt war. Nebenan eine Heizung, um ihn zu wärmen." Er habe mit einer Pflegerin danebengesessen und Fritz' Atemzüge kontrolliert. Als es plötzliche Atemaussetzer gab, kämpfte der Arzt mit Herzmassage und Sauerstoffflasche um das Leben des Tierchens. Leider war aller Einsatz vergebens: "Wir konnten Fritz nicht helfen."

Tierpark-Direktor Dr. Andreas Knieriem gab an, dass ein Krankheitsverlauf, der so schnell zum Tod führen würde, extrem außergewöhnlich sei. Über das Ableben des kleinen Tierchens seien er und das Zoopersonal sehr erschüttert: "Wir sind deprimiert, weil wir machtlos waren, weil wir nur zusehen konnten, wie Fritz von der Krankheit besiegt wurde." Auch Bären-Mama Tonja nahm der Tod ihres Kleinen anscheinend sehr mit. "Sie hat Montag intensiv nach ihrem Sohn gesucht und war nervös", so der Bärenkurator des Berliner Zoos.

Im Clip seht ihr, wie süß Fritz noch wenige Tage vor seinem Tod umhertapste:

Eisbär FritzFacebook / tierparkberlin
Eisbär Fritz
Eisbär Fritz in tierärztlicher BehandlungFacebook / Zoo Berlin
Eisbär Fritz in tierärztlicher Behandlung
Eisbär Fritz und Eisbärmutter TonjaInstagram / tierparkberlin
Eisbär Fritz und Eisbärmutter Tonja


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