Das Urteil ist gefallen! Seit Wochen wurde der Fall der verstorbenen Schwer verliebt-Kandidatin Sarah Heinrich (✝32) am Landgericht Neubrandenburg verhandelt. Nach vier Prozesstagen wurde Axel G. heute zu einer Strafe von fünf Jahren verurteilt. Promiflash war live vor Ort.

Die Leiche der jungen Frau wurde am 9. August 2016 stark verwest im Hause ihres Lebensgefährten aufgefunden. Sarah soll von Axel G. stundenlang ausgepeitscht worden sein, bevor schließlich ihr Herz versagt habe. Wochenlang soll ihr Körper danach von ihrem Peiniger im Bad aufbewahrt worden sein. Das Strafmaß ist dementsprechend wohl nicht nur für den Nebenkläger, Sarahs Vater, eine Überraschung. Nachdem er elf Jahre und die Staatsanwaltschaft sechseinhalb Jahre wegen Totschlags forderte, wirkt das Urteil von fünf Jahren Gefängnis relativ milde.

Im Strafgesetzbuch ist für das angeklagte Vergehen, Körperverletzung mit Todesfolge, im Höchstfall sogar eine Freiheitsstrafe von bis zu 15 Jahren vorgesehen. Das Urteil gegen Axel G. soll wegen möglicher verminderter Schuldfähigkeit und psychischer Probleme des Täters so gering ausgefallen sein, wie das Landesgericht Neubrandenburg verlauten lässt. Leider sei es seit der Festnahme nicht möglich gewesen, mit dem Angeklagten zu reden.

Für den Anwalt des Angeklagten, Henning Köhler, ist das Urteil dennoch ein herber Rückschlag. Er hatte den Freispruch seines Mandanten gefordert. Findet ihr, das Strafmaß ist angebracht? Stimmt unten im Voting ab!

Axel G. und Sarah H.Facebook / Axel Ingo Satyana
Axel G. und Sarah H.
Sarah Heinrich, ehemalige "Schwer verliebt"-KandidatinFacebook / Sarah Heinrich
Sarah Heinrich, ehemalige "Schwer verliebt"-Kandidatin
Axel G. vor dem Gericht NeubrandenburgPromiflash
Axel G. vor dem Gericht Neubrandenburg
Ist das Urteil von fünf Jahren im Fall Sarah H. angebracht?6398 Stimmen
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Ja, das ist eine gerechte Strafe.
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Nein, ich finde das Urteil ist viel zu milde!


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