Erneuter Schock-Moment für die Spieler von Borussia Dortmund. Nachdem in der vergangenen Woche ein Sprengstoff-Anschlag auf den Mannschaftsbus verübt und ein Spieler verletzt wurde, kehrt beim Team auch jetzt keine Ruhe ein. Kurz vor dem alles entscheidenden Spiel in Monaco kam es nun zu einem weiteren Vorfall.

Marco Reus und Matthias Ginter
Boris Horvat / Staff / Getty Images
Marco Reus und Matthias Ginter

Kurz bevor es für die Jungs für das Rückspiel im Viertelfinale der Champions League ins Stadion ging, stoppten monegassische Sicherheitsleute plötzlich die Abfahrt. Die Spieler saßen bereits im Bus – wurden nach eigenen Angaben allerdings nicht über den Grund der Verzögerung informiert. "Das Verhalten der Polizei war, vorsichtig ausgedrückt, sehr unglücklich", erklärte Trainer Thomas Tuchel bei Sky. Dass dabei Erinnerungen hochkamen, war wohl die logische Konsequenz. "Wir waren im Viertelfinale in beiden Spielen nicht in der Verfassung, in der wir sein sollten, wenn du so einen Traum weiterleben willst", versuchte Tuchel die Niederlagen gegen die AS Monaco zu erklären.

Thomas Tuchel, BVB-Trainer
ActionPress
Thomas Tuchel, BVB-Trainer

Kapitän Marco Reus (27) äußerte sich ebenfalls nach dem Spiel: "Aus irgendwelchen Gründen sind wir nicht losgefahren, standen eine halbe Stunde lang vorm Hotel. Wir haben schon ein komisches Gefühl gehabt, aber das hatte keinen Einfluss auf das Spiel." Der durch den Anschlag verletzte Marc Bartra (26) war als Unterstützung übrigens mit im Stadion. Was meint ihr? Ist der erneute Schock-Moment der Grund für die Niederlage gewesen? Entscheidet in unserer Umfrage.

Marc Bartra im Stadion in Monaco
SIPA PRESS / ActionPress
Marc Bartra im Stadion in Monaco

Wie rührend sich die Dortmunder nach dem Anschlag um die monegassischen Fußballfans kümmerten, seht ihr im Clip!

Ist der erneute Schock-Moment der Grund für die Niederlage des BVBs gewesen?

  • Ja, auf jeden Fall. Natürlich kommen die Erinnerungen an den Anschlag wieder hoch.
  • Nein, man kann jetzt nicht jede Niederlage damit entschuldigen.
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  • 980 Ja, auf jeden Fall. Natürlich kommen die Erinnerungen an den Anschlag wieder hoch.

  • 379 Nein, man kann jetzt nicht jede Niederlage damit entschuldigen.