Unrühmlicher Abend bei der WM-Qualifikation. Nach dem Spiel zwischen Bosnien-Herzegowina und Griechenland kam es zu einem handfesten Eklat. Ein anfängliches Handgemenge zwischen Ex-Wolfsburg-Star Edin Dzeko (Bosnien) und Kostas Manolas (Griechenland) endete in einer wüsten Massenschlägerei.

Am härtesten hat es dabei den griechischen Ersatzspieler Giannis Gianniotas (24) getroffen. Seine Bilanz: Null Minuten Einsatzzeit und einen Schneidezahn weniger. Den schlug ihm Bosniens Co-Trainer Stephan Gilli bei der Rudelprügelei mit einem Faustschlag aus. Gianniotas ging daraufhin sogar zu Boden.

Die Stimmung kochte schon vor dem Spiel hoch. Bosnische Fans pfiffen während der griechischen Nationalhymne. Das beanstandete auch Innenverteidiger Manolas nach der Partie im Interview mit dem griechischen TV: "Die Bosnier sollten sich dafür schämen, dass sie unsere Hymne nicht respektieren. Solche Dinge haben im Fußball nichts zu suchen."

Sportlich gesehen kamen die Teams nicht über ein 0:0 Unentschieden hinaus. In der Quali Gruppe H bleibt Griechenland damit weiterhin einen Zähler vor Bosnien und verteidigt vorerst seinen zweiten Platz .

Giannis Gianniotas, Fußball-SpielerSakis Savvides / Freier Fotograf / Getty Images
Giannis Gianniotas, Fußball-Spieler
Edin Dzeko und Sokiratis PapastathopoulosElvis Barukcic / Freier Fotograf / Getty Images
Edin Dzeko und Sokiratis Papastathopoulos
Ermin Bicakcic und Petros Mantalos, Bosnien-Herzegowina gegen GriechenlandElvis Barukcic / Freier Fotograf / Getty Images
Ermin Bicakcic und Petros Mantalos, Bosnien-Herzegowina gegen Griechenland
Muss der Co-Trainer hart bestraft werden?2778 Stimmen
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Nein, Emotionen gehören zum Fußball dazu, eine milde Strafe reicht.
2568
Ja, bei Körperveletzung sollte sehr hart durchgegriffen werden.


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