Was ist wirklich dran an ihrer Entführung? Das UK-Model Chloe Ayling soll zu einem fingierten Shooting nach Mailand gelockt, unter Drogen gesetzt und gekidnappt worden sein. In einem Farmhaus bei Turin wurde sie angeblich sechs Tage lang von der Online-Gang Black Death gefangen gehalten – die Männer hätten sie im Dark-Net als Sexsklavin versteigern wollen. Doch als die Unbekannten via Social Media erfahren haben sollen, dass die 20-Jährige einen Sohn hat, hätten sie sie freigelassen. Und jetzt stellt sich den italienischen Polizeibeamten eine Frage: Kann das alles wirklich so passiert sein?

"Geboren in Großbritannien, entführt in Italien. Kann weltweit transportiert werden. Lieferung innerhalb der EU kostenfrei. Startgebot 300.000 Dollar. Auktion findet am 16.7. statt", soll laut The Sun im Netz für Chloe geworben worden sein. Einer der fünf Drahtzieher dieses mutmaßlichen Verbrechens: Lukasz Herba. Der 30-Jährige habe den Fototermin mit Chloe über ihre Modelagentur gebucht und sie somit in ihr vermeintliches Verderben getrieben. Seltsam ist nur die Tatsache, dass auch er es war, der seine Gefangene in der britischen Botschaft in Mailand freiließ, wie das Magazin schreibt. Dabei wurde der Pole festgenommen, wie es weiter heißt. Während ihrer Zeit in Gefangenschaft habe Chloe eine "vertrauensvolle Beziehung" zu Lukasz aufgebaut. Er soll ihr Schokolade und Unterwäsche geschenkt haben. Sie hätten sogar zusammen in einem Bett geschlafen. "Aber er hat mich nie sexuell bedrängt oder Gefälligkeiten gefordert", wurde die Britin zitiert.

Polizeiliche Ermittlungen könnten nun nicht ausschließen, dass die zwei gemeinsame Sache gemacht haben, wie Daily Mail berichtet. Der Grund: Der Entführer wollte anscheinend nur zwei Tage nach dem Übergriff die Story unter dem Titel "Britisches Model von der russischen Mafia entführt" verkaufen – inklusive Fotos. Und die plötzliche Freilassung sorgt auch noch für Stirnrunzeln. Offenbar verstößt die Verschleppung von jungen Müttern gegen den Kodex der Black Deaths. "Herba sagte mir, sein Boss sei wegen dieses Fehlers ausgerastet", erinnerte sich Chloe zurück. Ausgebügelt wurde der, als sie in die Freiheit entlassen wurde – was im Flyer des kriminellen Verbunds übrigens als Akt der Großzügigkeit angesehen wird. Für diese "nette Geste" soll die Insta-Beauty jetzt 42.000 Euro zahlen.

Chloe Ayling, Instagram-ModelInstagram / chloeayling
Chloe Ayling, Instagram-Model
Chloe AylingInstagram / chloeayling
Chloe Ayling
Chloe Ayling mit ihrem SohnInstagram / chloeayling
Chloe Ayling mit ihrem Sohn
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Niemals! Wieso sollte sie sich so etwas Furchtbares ausdenken?


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